Dr. Dietmar Kargoll feiert 30 Jähriges Jubiläum bei Schuler Rohstoff GmbH, das Entsorgungsunternehmen im Kreis Rottweil

30-jähriges Jubiläum

30 Jahre Technik, Vision & Erfolg!

Seit 30 Jahren prägt Dietmar Kargoll an der Seite seiner Frau Bettina Schuler-Kargoll das Unternehmen mit technischem Know-how, Innovationsgeist und einem klaren Blick für zukunftsweisende Lösungen.

Mit viel Engagement und einem feinen Gespür für neue Technologien hat er zahlreiche Projekte angestoßen und erfolgreich umgesetzt.

Viele Entwicklungen, die heute selbstverständlich sind, gehen auf seine Ideen zurück.

Ohne seinen Einsatz und seine technische Expertise wären wir nicht da, wo wir heute stehen.

Danke für 30 Jahre Leidenschaft, Fortschritt und Vertrauen!

Schrottmarktbericht Dezember 2025

Steigende Stahlschrottpreise im Dezember: eher ein Weihnachtsgeschenk als eine Trendumkehr für das 1. Quartal 2026

Zum Jahresende ist die gesamtwirtschaftliche Lage angespannt, und das Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität hat noch nicht die Wirkung gezeigt, von der sich viele Unternehmen einiges versprochen haben. Das ifo-Geschäftsklima fiel im Dezember um 0,4 Punkte auf 87,6 Zähler und blieb damit unter den Erwartungen vieler Volkswirte, die von einer leichten Trendwende ausgegangen waren. Nach wie vor fehlen entscheidende wirtschaftspolitische Reformen, während insbesondere die Negativmeldungen über weiteren Personalabbau in der Automobilindustrie und deren Zulieferer das Bild prägen. Die Stahl- und Recyclingbranche zeigt sich auch in diesem Jahr als Spiegelbild der Gesamtwirtschaft – und damit als verlässliches Konjunkturbarometer.

Im November 2025 sank die Rohstahlproduktion um 2,6 Prozent auf 2,8 Mio. Tonnen. Dabei ging die Oxygenstahlproduktion um 3,4 Prozent auf 1,9 Mio. Tonnen zurück, während sich die Elektrostahlerzeugung um 0,7 Prozent auf 943.000 Tonnen verringerte. Für die Monate Januar bis November 2025 ergibt sich damit ein Rückgang der Rohstahlproduktion von 9,3 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres auf 31,3 Mio. Tonnen.

Das Geschäftsjahr war geprägt von einer spürbar geringeren Schrottnachfrage seitens der Stahlwerke. Rein rechnerisch verringerte sich diese um mehr als 1 Mio. Tonnen im Vergleich zum Vorjahr. Hier fehlte es an Aufträgen in den wichtigsten stahlverarbeitenden Branchen, wie dem Bau, der Automobilindustrie oder dem Maschinen- und Anlagenbau. Gleichzeitig fiel damit auch das Schrottaufkommen. Mit der insgesamt rückläufigen Produktion und weniger Neuaufträgen sank die Schrottverfügbarkeit spürbar, während auch das Exportgeschäft zurückging.

Infolge dieser Entwicklung gaben die Preise im Jahresverlauf nach und reduzierten sich im Durchschnitt zum Jahresende um rund 50 € pro Tonne. Dieser Preisrückgang spiegelt sowohl die schwächeren Bedarfe der Stahlwerke wider als auch die allgemeine Vorsicht der Marktteilnehmer.

Dennoch lässt sich zum Jahresende eine leichte Belebung erkennen: Im Dezember setzte eine moderate Aufwärtsbewegung ein, die vielerorts als Lichtblick am Ende eines schwierigen Jahres gewertet wird. Die Stahlschrottpreise stiegen je nach Sorte und Bedarf um 5,00 bis zu 15,00 Euro pro Tonne. Wieder einmal war der Exportmarkt die Triebfeder für die Preissteigerung.

Aussichten

Beim 2. Mittelständischen Stahlgipfel am 21. November 2025 in Berlin standen zentrale Themen der Stahlbranche im Fokus:

  • Verlässliche Senkung der Industriestrompreise
  • EU-Handelsschutz gegen Dumpingimporte (insbesondere aus China)
  • Unterstützung klimaneutraler Produktion mit Fokus auf heimischen Stahl

Die Recyclingbranche bleibt dabei ein wichtiger Partner – ihr aufbereiteter Stahlschrott ist ein zentraler Rohstoff der europäischen Stahlwerke. Eine Umsetzung der genannten Forderungen würde die Kreislaufwirtschaft nachhaltig stärken.

Viele deutsche Stahlwerke setzen bereits auf die Entlastung durch geringere Energiekosten und haben ihre Produktion im Dezember entsprechend angepasst. Für den Jahresbeginn 2026 zeichnen sich erste positive Signale ab. Es ist eine Stabilisierung der Nachfrage und der Preise zu erkennen.

Der Dezember bringt zwar einen versöhnlichen Abschluss für ein schwieriges Jahr, doch eine nachhaltige Trendwende steht noch aus. Die Branche blickt mit verhaltenem Optimismus auf das erste Quartal 2026 – getragen von der Hoffnung auf stabile Rahmenbedingungen und neue Impulse aus der Politik. (Quellen: Ifo-Institut, WV Stahl, BDSV-Marktkommentar Dezember 2025)

BDSV Durchschnittliche Lagerverkaufspreise Bundesweit 2025 Sorte 2/8

Metalle

Der auf LME-Preisen basierende Base-Metals-Index stieg 2025 im Jahresdurchschnitt um rund 3 Prozent. Treiber waren vor allem Energie- und Elektronikmetalle, während konjunktursensible Metalle mit Überkapazitäten bremsten. (Quellen: Expana-Markets, Zincopmetals)

Legierter_Schrott

Nickel

Infolge eines anhaltenden globalen Überschusses an Nickel – insbesondere aus Indonesien – sind die Preise für Nickel im Laufe des Jahres um ca. 10 Prozent zurückgegangen. Während die weltweite Schmelzproduktion von Edelstahl in den ersten neun Monaten 2025 ein Plus von 3 Prozent gegenüber 2024 verzeichnete, sank die Rohstahlproduktion inklusive dem Edelstahlanteil in Europa im 3. Quartal 2025 um 11,3 Prozent. Auch hier herrschte das ganze Jahr über eine schwache Nachfrage, mangels Aufträgen aus der Bau-, Automobil- und Konsumgüterindustrie. (Quelle: IKB-Rohstoff-Information Dezember 2025, Zincopmetals)

Aluminium

Aluminium

Der Aluminiumpreis an der London Metal Exchange (LME) hat 2025 eine sehr volatile Entwicklung gezeigt. Im Mai erreichte der Preis ein Zweijahreshoch von 2.768,00 USD pro Tonne, getrieben durch positive Wirtschaftsdaten aus China. Nach einem Rückgang im Sommer zogen die Kurse im Zuge von Produktionsstörungen bei Minen wie Rio Tinto in Australien wieder an. Sanktionen gegen russisches Aluminium führten erneut zu volatilen Schwankungen. Die Preise haben sich zum Jahresende auf eine Notierung um 2.950,00 USD pro Tonne eingependelt. Hohe Energiepreise, schwache Nachfrage und regulatorische Belastungen haben 2025 zu Kapazitätsreduktionen und Stilllegungen in der deutschen Aluminiumindustrie geführt. (Quelle: LBBW)

Viele Werke sind bereits seit einer Woche in den Weihnachtsferien. Die Preise zeigen sich sowohl für Primärschrotte als auch für Sekundärqualitäten gegenüber dem Vormonat nahezu unverändert.

Kupfer

Buntmetalle

Kupfer hat an der London Metal Exchange (LME) am 12. Dezember 2025 ein neues Allzeithoch von 11.952,00 USD pro Tonne erreicht. Die Rally scheint anzuhalten. Als Gründe werden anhaltende Sorgen über eine Verknappung des Angebots aufgrund des anhaltenden Aufbaus von Lagerbeständen in den USA sowie eine Reihe von Betriebsstörungen in Kupferminen weltweit aufgeführt. Die meisten Kupferhütten und Metallgießereien haben ihre Produktion bereits eingestellt. (Quelle: MBI NE-Metalle Monitor Nr. 25)

Wie sich der Kupfermarkt im ersten Quartal 2026 entwickeln wird, hängt von mehreren Faktoren ab. J.P. Morgan sieht einen Preisanstieg um 6 Prozent, da weiterhin Produktionsprobleme in Minen wie in Chile und Indonesien bestehen und eine hohe Nachfrage durch die Energiewende, die E-Mobilität und die Digitalisierung besteht. Geopolitische Spannungen und Handelszölle werden ebenfalls mit aufgeführt. (Quelle: Finanzradar)

Zum Schluss

Die Märkte schwanken – der Tannenbaum auch – wir wünschen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Haftungsausschluss – Disclaimer

Die Informationen zur Marktlage dienen ausschließlich der unverbindlichen Information der Kunden und Interessenten der Schuler Rohstoff GmbH. Keine der in diesem Dokument enthaltenen Informationen ist als Aufforderung zu einer Transaktion zu verstehen. Es wird keine Gewähr für die Vollständigkeit, Genauigkeit, Richtigkeit und Aktualität der Informationen übernommen. Aufgrund unvorhersehbarer Risiken, Ungewissheiten und sonstigen Faktoren kann es bei in die Zukunft gerichteten Aussagen zu Abweichungen von den hier gegebenen Einschätzungen kommen. Alle, unter Berücksichtigung dieser Informationen, ergriffenen Transaktionen geschehen auf eigene Verantwortung. Es wird jegliche Haftung ausgeschlossen.

Unsere Datenschutzhinweise finden Sie unter www.schuler-rohstoff.de/datenschutzerklaerung/

Abschied in den Ruhestand

Nach 8 Jahren Betriebszugehörigkeit haben wir Herrn Jürgen Eschenbruch in den wohl verdienten Ruhestand verabschiedet. Dr. Kargoll (l.i.B.) und Jonas Traber (r.i.B) übergaben Ihm zum Abschied einen lecker befüllten Geschenkkorb.

Dennoch bleibt er uns erhalten, er wird weiterhin als Aushilfskraft bei uns tatkräftig mithelfen. Wir wünschen ihm weiterhin alles Gute und vor allem Gesundheit, damit er bald seinen Ruhestand in vollen Zügen genießen kann.

Geänderte Öffnungszeiten 12.12.2025

Aufgrund unserer Weihnachtsfeier am 12.12.2025 haben wir geänderte Öffnungszeiten:
Freitag, 12.12.2025 erfolgt die letzte Annahme um 15:30 Uhr, ab 16:00 Uhr sind unsere Betriebe geschlossen.

Bitte beachten Sie, dass an diesem Tag ausschließlich bereits vereinbarte Ladungen bearbeitet werden können. Spontane Anlieferungen sind leider nicht möglich.
Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Schönen Nikolaus!

Die Schoko-Nikoläuse haben sich bereits Freitagnachmittag auf den Weg zu unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gemacht.
Wir wünschen allen einen schönen Nikolaustag sowie einen entspannten zweiten Advent!

Schrottmarktbericht November 2025

Schrottpreise bis Jahresende fix – Stahlschrottbranche sieht Talsohle erreicht

Für viele Marktteilnehmer der Stahlschrottbranche ist das Geschäftsjahr Ende November weitgehend abgeschlossen. Die meisten Stahlwerke haben ihre Einkaufsabschlüsse für November und Dezember bereits getätigt. Aufgrund geplanter Produktionsstilllegungen oder Drosselungen im Dezember sicherten sich einige Abnehmer zudem frühzeitig Material für die Januar-Produktion, was die Nachfrage zeitweise stützte.

Preislich zeigte sich der Markt stabil bis leicht steigend. Einzelne Werke nahmen Preiskorrekturen vor, um Preisunterschiede aus den vorangegangenen Monaten zu bereinigen. Damit scheint die Talsohle vorerst erreicht, denn nach fünf Monaten in Folge mit rückläufigen Notierungen gab es erstmals keinen weiteren Rückgang.

Das Schrottaufkommen präsentiert sich differenziert. Altschrott ist nach intensiven Sammelaktivitäten zuletzt leicht rückläufig. Neuschrott bleibt stark abhängig von der Produktions- und Auftragslage der metallverarbeitenden Industrie. Besonders die Automobilindustrie und ihre Zulieferer stehen unter erheblichem Druck, was das verfügbare Material spürbar reduziert.

Diese Entwicklung trifft auch die Recyclingbetriebe, deren wirtschaftliche Situation zunehmend angespannt ist. Hohe Fixkosten bei gleichzeitig geringer Auslastung der Aggregate beeinträchtigen die Rentabilität und erhöhen den wirtschaftlichen Druck in der gesamten Branche.

Insgesamt zeigt sich der Markt zum Ende des Monats zwar leicht stabilisiert, bleibt jedoch geprägt von strukturellen Unsicherheiten und einer gedämpften industriellen Nachfrage.

Aussichten

Nachdem die Exportaktivitäten in Richtung Türkei aufgrund von Preisdruck, hohen Frachtraten und rückläufiger Nachfrage in den letzten Monaten deutlich zurückgegangen sind, hat sich die Lage wieder verbessert. Sollten die türkischen Verbraucher wieder höhere Bedarfe anmelden, könnte sich das auf die Stahlschrottnachfrage insgesamt positiv auswirken. Im Dezember wird es keine großen Aktivitäten mehr geben. Der Fokus der Branche richtet sich bereits auf das neue Jahr, verbunden mit der Hoffnung auf wirtschaftliche Erholung, stärkere industrielle Nachfrage und die positiven Effekte der von der Bundesregierung initiierten Investitionsprogramme.

Metalle

Der November zeigt insgesamt ein gemischtes Bild: Während Kupfer klar vom Trend zu knappem Angebot und starker Nachfrage profitiert, bleiben Aluminium und andere Industriemetalle relativ stabil, ohne erkennbare Aufwärtsdynamik.

Der November zeigt insgesamt ein gemischtes Bild: Während Kupfer klar vom Trend zu knappem Angebot und starker Nachfrage profitiert, bleiben Aluminium und andere Industriemetalle relativ stabil, ohne erkennbare Aufwärtsdynamik.

Legierter_Schrott

Nickel

Der Edelstahlmarkt befindet sich derzeit in einer Phase ausgeprägter Unsicherheit. Viele Edelstahlwerke kämpfen mit geringer Auslastung und steigenden Produktionskosten, was die gesamte Branche unter Druck setzt.

Kurzfristig sind keine Impulse für steigende Preise erkennbar. Die Gesamtsituation bleibt angespannt und wird maßgeblich von der verhaltenen Nachfrage und der schwierigen Kostensituation in den Edelstahlwerken geprägt.

Aluminium

Aluminium

Die Handelsaktivitäten auf dem deutschen Aluminiummarkt gestalten sich zunehmend schwierig. Insbesondere die Automobilindustrie als einer der wichtigsten Abnehmer ruft aktuell deutlich weniger Material ab. Diese Entwicklung trifft nicht nur die Primärwerke, sondern wirkt sich im Umkehrschluss auch spürbar negativ auf die Zuliefererindustrie aus, die bereits mit sinkenden Auftragseingängen konfrontiert ist. Gleichzeitig bleiben Aluminiumschrotte knapp. Ein wachsender Teil des verfügbaren Materials fließt inzwischen verstärkt in den Export, was den inländischen Markt zusätzlich belastet und die Versorgungssituation weiter verengt.

Für zusätzliche Verunsicherung sorgt die Meldung, dass Norsk Hydro, einer der größten Aluminiumproduzenten Europas, die Schließung von fünf Werken auf dem Kontinent plant. Diese Entscheidung unterstreicht die wirtschaftlich angespannte Lage in der Branche sowie den enormen Wettbewerbsdruck, mit dem europäische Aluminiumhersteller derzeit konfrontiert sind.

Kupfer

Buntmetalle

Der Kupfermarkt präsentiert sich zum aktuellen Monatsende erneut äußerst volatil. Die Notierungen haben abermals die Rekordmarke von knapp über 11.000 USD pro Tonne überschritten und bestätigen damit den anhaltenden Aufwärtstrend der vergangenen Wochen. Die Gründe für den Preisanstieg sind vielfältig und stammen aus unterschiedlichen Bereichen der globalen Wertschöpfungskette.

Auf der Produktionsseite belasten anhaltende Störungen in Bergwerken und Minen in Indonesien, Peru und Chile das weltweite Angebot. Diese strukturellen Einschränkungen führen zu einer geringeren Verfügbarkeit von Rohkupfer und verstärken das Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage. Zusätzlich sorgen Unsicherheiten rund um mögliche US-Zölle für Nervosität an den Märkten, da potenzielle Handelshemmnisse sowohl den internationalen Austausch als auch die Preisbildung beeinflussen könnten.

Analysten wiederum prognostizieren zunehmende Versorgungsengpässe sowie weiter sinkende Lagerbestände, was die Erwartung weiter steigender Preise zusätzlich nährt. Diese Markteinschätzungen wirken als weiterer Preistreiber, da sie spekulative Käufe und langfristige Absicherungsstrategien anregen.

In der Realität zeigt sich ein ambivalentes Bild. Trotz reger Handelsaktivitäten erschwert das hohe Preisniveau den Absatz. Die Kupferhütten haben ihre Abschläge erhöht und Liefertermine bereits ins kommende Jahr geschoben, was die angespannte Lage entlang der Lieferkette unterstreicht.

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Die Informationen zur Marktlage dienen ausschließlich der unverbindlichen Information der Kunden und Interessenten der Schuler Rohstoff GmbH. Keine der in diesem Dokument enthaltenen Informationen ist als Aufforderung zu einer Transaktion zu verstehen. Es wird keine Gewähr für die Vollständigkeit, Genauigkeit, Richtigkeit und Aktualität der Informationen übernommen. Aufgrund unvorhersehbarer Risiken, Ungewissheiten und sonstigen Faktoren kann es bei in die Zukunft gerichteten Aussagen zu Abweichungen von den hier gegebenen Einschätzungen kommen. Alle, unter Berücksichtigung dieser Informationen, ergriffenen Transaktionen geschehen auf eigene Verantwortung. Es wird jegliche Haftung ausgeschlossen.

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25-jähriges Jubiläum

Wir dürfen unserem Mitarbeiter Nikolai Tokmatschjew zum 25-jährigen Jubiläum ganz herzlich gratulieren, seit dem 02.11.2000 ist er ein Bestandteil unseres Schuler Teams. wir bedanken uns für die langjährige Zusammenarbeit und wünschen ihm weiterhin alles Gute sowie viel Erfolg.

JUBILÄUM
25 JAHRE
RECYCLING
LKWFAHRER
WERTSCHÄTZUNG

Schrottmarktbericht Oktober 2025

Schrottpreise ermäßigen sich zum vierten Mal in Folge

Im Oktober hat sich die Lage am Stahlschrottmarkt erneut eingetrübt. Die Preise gaben in nahezu allen Qualitäten nach, da der Bedarf der inländischen und benachbarten europäischen Werke deutlich hinter den Erwartungen zurückblieb. Viele Marktteilnehmer berichteten von einer ausgesprochen schwachen Nachfrage, wodurch nicht alle verfügbaren Mengen platziert werden konnten.

Die Produktionsauslastung der deutschen und europäischen Stahlwerke bleibt auf einem reduzierten Niveau. Der Mangel an Aufträgen aus der Bauindustrie, dem Maschinenbau sowie der Automobilindustrie führt weiterhin zu einer gedrückten Stimmung in der Branche. Entsprechend ist das Schrottaufkommen infolge der schwachen industriellen Aktivität nach wie vor rückläufig. Altschrott hingegen war durch verstärkte Sammelaktivitäten im Oktober besser verfügbar. Trotz einer leichten Belebung des Exportgeschäfts – insbesondere in Richtung Türkei – bleibt das Preisniveau belastet. Die hohen Lagerbestände in vielen Exportlagern drängen zusätzlich auf den europäischen Markt und verschärfen den Wettbewerbsdruck.

Vor diesem Hintergrund reduzierten die Werke ihre Einkaufspreise um 10 bis 15 Euro pro Tonne. Der Spielraum für Verhandlungen war eng gefasst, da die Absatzsicherung gegenüber der Preisoptimierung Priorität hatte. Insgesamt präsentiert sich der Markt im Oktober weiterhin schwach, von Zurückhaltung geprägt und ohne Anzeichen einer nachhaltigen Erholung im kurzfristigen Verlauf.

Aussichten

Marktteilnehmer und Branchenverbände bleiben für den Jahresendspurt 2025 pessimistisch. Laut einer aktuellen Umfrage der BDSV erwartet die Mehrheit der Unternehmen eine weitere Verschlechterung der Geschäftslage; nur wenige Kreise rechnen mit einer kurzfristigen Trendwende. Die Prognose für November lautet, dass die Schrottpreise auf dem aktuell niedrigen Niveau verharren oder weiter leicht nachgeben, sofern keine überraschenden Impulse aus dem Export oder einer konjunkturellen Belebung auftreten.

Metalle

Die an der Londoner Metallbörse gehandelten Industriemetalle haben sich im Monatsverlauf Oktober 2025 überwiegend positiv entwickelt – mit mehreren zweistelligen Monatszuwächsen bei einzelnen Metallen wie Zink und Kupfer sowie im niedrigen bis mittleren einstelligen Bereich bei Aluminium und Nickel.

Legierter_Schrott

Nickel

Am deutschen Edelstahlmarkt hat sich in den vergangenen Wochen wenig verändert. Nach teils deutlichen Preisrückgängen in den Sommermonaten haben sich die Notierungen inzwischen auf niedrigem Niveau stabilisiert. Die Nachfrage nach legierten Schrottsorten der Edelstahlwerke bleibt aufgrund schwacher Auftragseingänge verhalten. Ohne signifikante Nachfrageimpulse aus der Bau- oder Automobilwirtschaft dürfte die Produktion der Edelstahlwerke weiterhin niedrig bleiben, und der Absatz von legiertem Edelstahlschrott wird voraussichtlich bis Jahresende schwierig bleiben.

Aluminium

Aluminium

Der deutsche Aluminiummarkt zeigt sich aktuell ruhig. Die Schrottpreise im Sekundärmarkt haben wieder leicht angezogen, während die Preise für Umschmelzblöcke den stabilen Schrottpreisen weiterhin hinterherhinken. Die Werke stehen angesichts der hohen Energie- und Vormaterialkosten unter erheblichem Kostendruck. Die Nachfrage aus der Automobilindustrie bleibt schwach, was auch die geringe Nachfrage nach Primärblöcken und die Produktionskürzungen in den Primärwerken erklärt. In der Automobilbranche stehen zum Jahreswechsel offenbar längere Werkspausen an – mit entsprechend geringeren Abrufen bei den Werken.

Der Export von Standardblöcken nach Asien nimmt hingegen zu und dient teilweise als Ausgleich für den rückläufigen Inlandsbedarf. Auf globaler Ebene wird für 2025 ein wachsender Aluminiumbedarf von rund 2 % prognostiziert, während das Angebot in China und anderen Regionen nur langsam steigt. Dies könnte mittelfristig zu einem steigenden Preisdruck führen.

Kupfer

Buntmetalle

Der Kupferpreis steht kurz davor, ein neues Allzeithoch zu erreichen. Zum Ende des Monats notiert das wichtige Industriemetall bei über 11.000 US-Dollar je Tonne. Der Anstieg wird von einer Kombination aus knapperem Angebot, rückläufigen Lagerbeständen und einer anhaltend hohen Nachfrage aus der Industrie getragen.

An der London Metal Exchange (LME) gehen die Kupferlagerbestände weiter zurück. Händler berichten von sinkenden Zuflüssen, während gleichzeitig große Käufer aus Asien und Europa ihre Nachfrage erhöhen. Vor allem die Elektronik- und Bauindustrie treiben den Bedarf voran.

Analysten führen den Preisanstieg zudem auf Unsicherheiten bei der Förderung in Südamerika zurück. In Chile und Peru, den beiden größten Kupferproduzenten der Welt, dämpfen wetterbedingte Ausfälle und steigende Produktionskosten das Angebot.

Langfristig bleibt Kupfer gefragt – insbesondere durch den wachsenden Bedarf für Elektromobilität, Solaranlagen und weitere Schlüsseltechnologien der Energiewende.

Haftungsausschluss – Disclaimer

Die Informationen zur Marktlage dienen ausschließlich der unverbindlichen Information der Kunden und Interessenten der Schuler Rohstoff GmbH. Keine der in diesem Dokument enthaltenen Informationen ist als Aufforderung zu einer Transaktion zu verstehen. Es wird keine Gewähr für die Vollständigkeit, Genauigkeit, Richtigkeit und Aktualität der Informationen übernommen. Aufgrund unvorhersehbarer Risiken, Ungewissheiten und sonstigen Faktoren kann es bei in die Zukunft gerichteten Aussagen zu Abweichungen von den hier gegebenen Einschätzungen kommen. Alle, unter Berücksichtigung dieser Informationen, ergriffenen Transaktionen geschehen auf eigene Verantwortung. Es wird jegliche Haftung ausgeschlossen.

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Teddybär Tour 2025

Die Teddybär Tour 2025 – Wir waren dabei.

Ihr fragt euch, was so besonders an der Teddybär Tour der Rehaklinik Katharinenhöhe ist?
➡️Ein Lächeln in die Gesichter aller Teilnehmer zu zaubern und für eine fröhliche Abwechslung zum Klinikalltag beizutragen.

Es war großartiges Wetter, eine fantastische Stimmung und es gab so viele strahlende und glückliche Gesichter.

Wir waren wieder mit zwei unserer LKW’s dabei. Eduard mit seinem Abrollkipper und Ernesto mit seinem Absetzkipper. Gesamt waren 69 LKW’s am Start, bei dem jeweils ein Begleiter aus der Klinik mitfuhr. Die Strecke führte in einer Kolonne durch den Schwarzwald.

Es hat allen eine große Freude bereitet und wir danken dafür, wieder dabei gewesen zu sein. Ein großes DANKE auch an Herrn Bick, das Orga-Team, sowie allen Teilnehmenden, welche diesen Tag so besonders machten!

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