Umfassende Entsorgungskompetenz seit 1919

Wir sind ein Familienunternehmen, das sich aus kleinsten Anfängen zu einem der größten mittelständischen Entsorgungsbetriebe Deutschlands entwickelt hat. Bereits in der dritten Generation, wuchs das Unternehmen stetig. Neben hunderten Unternehmen der Region gehören u.a. Stahlwerke und Gießereien aus ganz Europa zum Kundenkreis.

1919 eröffnete August Schuler mit schwäbischem Unternehmergeist die Firma „August Schuler Rohprodukte“. Durch den unermüdlichen Einsatz des Gründers und seiner Frau Maria überstand das Unternehmen Inflation, Weltwirtschaftskrise und Krieg. Nach dem Zweiten Weltkrieg standen August Schuler seine beiden Söhne Ernst und Erwin zur Seite. Die Einzelfirma verwandelten sie in eine GmbH, die sich bald zu einem der modernsten Entsorgungsbetriebe ihrer Art entwickelte – mit großem sozialem Engagement.

So wurde in Singen ein Zweigbetrieb aufgebaut und an beiden Standorten Wohnungen für Mitarbeiter erbaut. Für sie wurden auch eine Unterstützungs- und eine Altersversorgungskasse eingerichtet.

August Schuler

Ernst Schuler

Erwin Schuler

Chronologie der Firmengeschichte

1919

Gründerehepaar Frau Maria Schuler geb. Boos und Herr August Schuler

Der gelernte Feinmechaniker August Schuler gründet gemeinsam mit seiner Frau Maria die Firma August Schuler Rohprodukte.

Sitz des Unternehmens ist das Gasthaus „zum Engel“ in Deisslingen, das August Schuler im gleichen Jahr gekauft hat.

Das Geschäft floriert und bald reicht der Platz rund um das Gasthaus nicht mehr aus. Ein Neubau in der Nähe des Bahnhofs wird fünf Jahre später das neue Domizil. Geldentwertung und anschließende Weltwirtschaftskrise 1929-32 bringen das Unternehmen in große wirtschaftliche Schwierigkeiten. Aber Dank äußerster Sparsamkeit geht es bald wieder aufwärts.

Nach der Umstellung vom Pferdefuhrwerk auf den Lastkraftwagen baut August Schuler seinen Fuhrpark schnell aus. Mit drei Fernlastzügen und mehreren weiteren Lastwagen betreibt August Schuler zusätzlich einen Güternah- und Güterfernverkehr.

1936

Fuhrpark während der Kriegsjahre. Im Bild rechts Gründerehepaar Maria und August Schuler.

Der Kauf des heutigen Betriebsgrundstücks am Deisslinger Bahnhof im Jahre 1936 ist ein wichtiger Schritt in die Zukunft.

Der geräumige Platz sowie der Gleisanschluss sind Voraussetzungen, um sich auf die heutige Größe ausdehnen zu können. Der Zweite Weltkrieg, während dessen sämtliche männliche Mitarbeiter einberufen wurden, Reparationszahlungen nach Kriegsende und die schweren Zeiten bis zur Währungsreform im Sommer 1948 belasten das Unternehmen erneut sehr schwer.

Der Wiederaufbau gelingt mit den beiden Söhnen Ernst und Erwin Schuler.

1950

Aufbau nach dem Krieg: Fuhrpark. 

Die Einzelfirma Schuler wird 1950 in eine GmbH umgewandelt. Ernst und Erwin Schuler werden Gesellschafter und Geschäftsführer der August Schuler GmbH.

Durch Investitionen in Schrottpressen, Schrottscheren und Fuhrpark entwickelt sich das Unternehmen in kürzester Zeit zu einem der fortschrittlichsten Betriebe in seiner Branche.

1952

In Singen am Hohentwiel wird 1952 ein zweiter Standort aufgebaut. Neue Geschäftsfelder kommen mit dem Handel von Altpapier und Alttextilien hinzu.

Die Vertriebswege für Schrott und Metall überschreiten schnell die deutsche Grenze. Stahlwerke und Umschmelzwerke im Ausland können als direkte Abnehmer gewonnen werden. Das Umsatzvolumen steigt ständig.

Moderne Textilfasern verdrängen in den 80er Jahren zunehmend die industrielle Verwendung von Alttextilien. Die Produktion von Putzlappen wird deswegen 1982 eingestellt.

1974

Seniorchef August Schuler nimmt bis zu seinem Tod 1974 aktiv am Firmengeschehen teil. Sein Sohn Ernst stirbt zehn Jahre später. Seit dieser Zeit ist Erwin Schuler alleiniger Geschäftsführer der August Schuler GmbH.

1983

Shredderwerk Herbertingen GmbH:
Gründung mit 3 weiteren Partnern

1994

75 Jahre nach der Firmengründung, übergibt Erwin Schuler die Geschäftsführung an seine Tochter Bettina Schuler-Kargoll. Damit geht das Familienunternehmen in die dritte Generation.

80 Personen arbeiten im Jubiläumsjahr 1994 für die August Schuler GmbH und erreichen einen Handelsumsatz in Höhe von 184.000 Tonnen pro Jahr.

Dank der umsichtigen Geschäftsführung von Erwin Schuler, den guten Kontakten zur Gießerei- und Stahlindustrie im In- und Ausland, sowie ständiger Modernisierung und Rationalisierung präsentiert sich das Unternehmen als moderner und umweltfreundlicher Betrieb der Stahl-Recycling-Wirtschaft.

1997

Nachdem 1997 das Qualitätsmanagementsystem DIN EN ISO 9001 eingeführt wurde, erfolgt 1998 die erste Zertifizierung zum Entsorgungsfachbetrieb an beiden Standorten.

2000

Im Jahr 2000 wird die August Schuler GmbH in die Schuler Rohstoff GmbH umbenannt.

In Singen wird ein Altholzverladeplatz im Güterbahngelände eröffnet, um Altholz aus dem Raum Singen per Ganzzug verladen zu können.

Im April 2000 wird in Deisslingen das neue Verwaltungsgebäude bezogen.

Es wird mit Partnern die Firma RECON GmbH gegründet. Der Betriebszweck ist die Beratung von Unternehmen hinsichtlich betriebsinterner Entsorgungslogistik und Entsorgungskonzepte, sowie Konzipierung, Planung, Installation und Wartung von Entsorgungsanlagen.

» www.recon-gmbh.com

Für den Bau der neuen Betriebsstätte in Singen erhält die Schuler Rohstoff GmbH eine umfassende Genehmigung für das Lagern und Behandeln von Abfällen nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG).

2001

Im Jahr 2001 wird der Betrieb in Singen von der Industriestraße in die Werner-von-Siemens Straße umgesiedelt. Auf 38.000 qm Produktionsgelände werden, nach neustem Stand der Technik, Abfälle aller Art aufbereitet und der Verwertung zugeführt.

Es wird mit Partnern die Firma ReKotrans GmbH in Albstadt-Ebingen gegründet, um spezielle Transportaufgaben effizienter lösen zu können.

2002 erhält die Schuler Rohstoff GmbH am Standort Deisslingen eine umfassende Genehmigung für das Lagern und Behandeln von Abfällen nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG).

2003

Mehr als 80 Jahre nach der Betriebsgründung ist die Schuler Rohstoff GmbH ein Unternehmen mit drei Produktionsstandorten in Deisslingen und Singen, einer Handelsvertretung in Bergamo/Italien, der Beteiligung am Shredderwerk Herbertingen, der recon GmbH in VS-Villingen sowie der ReKotrans in Albstadt-Ebingen. Die Schuler Rohstoff GmbH hat fast 100 Mitarbeiter und einen Handelsumsatz von ca. 340.000 Tonnen pro Jahr.

Der Altholzverladeplatz in Singen wird an die Firma Ecolegno Deutschland GmbH verkauft.

2004

Im Jahr 2004 wird die recon GmbH 100%ige Tochter der Schuler Rohstoff GmbH. ReKotrans wird verkauft.

2008

Im Jahr 2008 wird in Singen das Verwaltungsgebäude umgebaut. Gleichzeitig wird für die eigene Warmwasserversorgung eine Solaranlage und zusätzlich eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 23.22 kWP in Betrieb genommen.

Die Schuler Rohstoff GmbH entwickelt Ziele und Maßnahmen für die Schonung der Umwelt in den Bereichen Energie, Ressourceneffizienz und Umweltschutz.

Am 20.06.2009 feiert die Schuler Rohstoff GmbH ihr 90jähriges Betriebsjubiläum und die recon GmbH das 10jährige.

Am 21.06.09 veranstaltet das Unternehmen einen Empfang für Kunden, Abnehmer sowie für die Bewohner Deisslingens mit anschließendem Doppelkonzert unter Mitwirkung des Musikvereins Deisslingen und dem Blasorchester der Stadt Singen e.V.

Am Betriebsstandort Singen wird eine Zato Rotationsschere installiert, damit wird die Zerkleinerungskapazität für Blechabfälle und Mischschrott deutlich erhöht. Zusätzlich wird das Betriebsgelände durch Grundstückszukauf auf 41.500 m² vergrößert.

Es beginnen die Planungen für die Vergrößerung des Hauptsitzes in Deisslingen von 40.000 qm auf über 67.000 qm.

2010

Im Jahr 2010 erreicht die Schuler Rohstoff GmbH nach dem Krisenjahr 2009 wieder ein Mengenumsatz, der an das Niveau von 2007 heranreicht.

Am Betriebsstandort Singen wird zur bereits bestehenden Photovoltaikanlage eine zusätzliche PV-Anlage mit 3.000 qm Modulfläche und einer Leistung von 401 kWP installiert. Damit besteht am Standort eine PV-Anlagenkapazität von insgesamt ca. 423 kWP

Die Jahre 2010 bis 2013 sind durch die Neubauten und Flächenerweiterungen in Deisslingen bestimmt. Insgesamt investiert die Schuler Rohstoff GmbH hierfür 20 Millionen Euro, die größte Investition seiner Firmengeschichte.

Im November 2010 wird mit dem Bau einer neuen Containerabstellfläche und gleichzeitiger Erweiterung des Brennplatzes begonnen. Die Erweiterungsfläche kann im März 2011 belegt werden.

Im Dezember 2010 erfolgte der Abriss der Papierhalle. Es folgen der Bau der neuen Werkstatt und die Erweiterung des bestehenden Verwaltungsgebäudes. Die Werkstatt wird im November 2011 bezogen, das Verwaltungsgebäude im April 2012. Die recon GmbH zieht mit in das neue Gebäude ein.

Im August 2011 beginnen die Bauarbeiten für den Hallenkomplex Metallhalle, Stanzabfallhalle und Wertstoffhalle. Ab Januar 2013 können die neuen Hallen bezogen werden. In der Wertstoffhalle wird eine Sortieranlage incl. einer 80 t Kanalballenpresse für Papier, Kartonagen und Kunststofffolien installiert.

Das Dach wird komplett mit einer Photovoltaikanlage mit 999 kWp belegt. Diese geht im Dezember 2012 in Betrieb.

Der Hallenkomplex ist 312 m lang und auf 284 Bohrpfählen gegründet. Insgesamt wurden 16.000 m² Hallenfläche mit einem umbauten Raum von 188.000 m³ geschaffen. Der Neubau Werkstattbereich und Verwaltungsgebäude haben zusätzlich einen umbauten Raum von 16.000 m³. Insgesamt wurden 40.000 m² der gesamten 67.694 m² Betriebsfläche neu überbaut.

Vom 26. Bis 28. April 2013 wurde der Abschluss der Baumaßnahmen mit einem Festwochenende und Tag der offenen Tür gefeiert. Den Festvortrag hielt der Fraktionsvorsitzende der CDU Fraktion im Bundestag Volker Kauder.

2014

Das Unternehmen hat ein Social Compliance Audit nach dem System SMETA durchgeführt. Diese externe Auditierung prüft den sozialen und ethischen Umgang des Unternehmens mit seinen Mitarbeitern sowie alle Bereiche der Arbeitssicherheit und des Brandschutzes.

2016

Mit der Auditierung des Unternehmens nach EMAS und der DIN EN ISO 14001 dokumentiert das Unternehmen seine umfassenden Umweltschutzleistungen und setzt sich weitere Ziele für den Umweltschutz.

2017

Die Schuler Rohstoff GmbH übernimmt die Neidhardt Recycling GmbH Kunststoffverarbeitung in Memmingen. Die Firma wird in Neidhardt Rohstoff GmbH umbenannt.

Die Geschäftsführerin Frau Bettina Schuler-Kargoll erhält die Wirtschaftsmedaille des Landes Baden-Württemberg. Geehrt wird damit auch die Leistung des Unternehmens.

Heute

Heute fast 100 Jahre nach der Betriebsgründung durch August Schuler ist die Schuler Rohstoff GmbH weiterhin ein familiengeführtes mittelständisches Unternehmen mit der Geschäftsführerin Bettina Schuler-Kargoll an der Spitze. Die Schuler Rohstoff GmbH hat über 100 Mitarbeiter und einen Handelsumsatz von ca. 280.000 Tonnen pro Jahr.

In Baden-Württemberg gehört die Schuler Rohstoff GmbH zu den großen Unternehmen der Branche mit zwei Produktionsstandorten, Deisslingen und Singen. Die Schuler Rohstoff GmbH ist Direktlieferant von Stahlwerken, Gießereien, Schmelzwerken und der papier- und kunststoffverarbeitenden Industrie im In- und Ausland.

Zur Gruppe gehören weiter die Firmen recon GmbH und die Neidhardt Rohstoff GmbH sowie eine Beteiligung am Shredderwerk Herbertingen GmbH.

Die Schuler Rohstoff GmbH präsentiert sich als kompetenter und verlässlicher Partner in der Entsorgungsbranche für alle anfallenden Abfälle sowohl für industrielle, gewerbliche oder private Kunden, für andere Recyclingunternehmen, für öffentliche Gebietskörperschaften als auch für die Abnehmer in Deutschland, in mehreren Ländern Europas und Übersee.

Kompetente Beratungsleistungen für Entsorgungsaufgaben und für die innerbetriebliche Entsorgungslogistik bieten Rechtssicherheit und Mehrwert für unsere Kunden.

» www.recon-gmbh.com
» www.neidhardt-recycling.de
» www.swh-herbertingen.de

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