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  2017-08-25: Schrottmarktbericht August 2017
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Schrottmarktbericht August 2017

Was für ein Sommer – von wegen Sommerloch. Die Stahlschrottpreise haben entgegen allen Erwartungen deutlich zugelegt. Dank einer guten Baukonjunktur ist die Auftragslage bei den Langstahlproduzenten als besonders gut einzustufen. Wie schon im letzten Monat berichtet, sind die Werke in der Türkei sehr gut ausgelastet und der Schrottbedarf ist anhaltend gut. Die Einkaufswelle der türkischen Verbraucher reißt nicht ab und hat den ganzen europäischen Markt stark beeinflusst. Die Abschlüsse im Inland und europäischen Ausland wurden zu unterschiedlichen Zeitpunkten getätigt. Wahrscheinlich führte das zu geringe Schrottangebot zu einer zweiten Preiserhöhung Mitte des Monats, so dass eine Preiserhöhung zwischen € 10,00/t und € 20,00/t zu verzeichnen ist. Je nachdem, wie die Preise im Vormonat waren, mussten einige Werke noch mehr für ihre Schrotteinkäufe bezahlen, um Material zu bekommen.
Richtige Probleme bereitet der Schienenschaden in Rastatt. Ob man es glaubt oder nicht, aber die Lieferungen Richtung Italien laufen über Mannheim. Der Abfluss über andere Streckenabschnitte läuft träge.

Aussichten

Für September rechnet die Branche mit einer anhaltend guten Nachfrage der Werke. Einen weiteren Anstieg der Stahlschrottpreise halten wir für nicht ausgeschlossen. Auch hier werden die Abschlüsse im Tiefseehandel eine bedeutende Rolle spielen.

Legierter Schrott

Erstmals seit April 2017 notiert Nickel wieder deutlich über US$ 11.000,00. Wieder einmal scheint hier China mitverantwortlich zu sein. In Indonesien sollen dreizehn Nickelschmelzen geschlossen bleiben, bis sich der Nickelpreis zwei Monate lang bei mindestens US$ 11.000,00/t stabilisiert hat. Das berichtet die Commerzbank unter Berufung auf den Verband der Schmelz- und Verarbeitungsindustrie. Demnach deckt der aktuelle Preis nur die Kosten. Das Nickelangebot aus den Philippinen stockt ebenfalls (11.08.2017 MBI NE-Metalle Monitor). Beide Länder exportieren ihre Nickelerze hauptsächlich nach China. Marktexperten sehen den Preisanstieg als nicht nachhaltig an und könnte lediglich zu Gewinnmitnahmen führen.

Aluminium

Die Aluminiumpreise entwickelten sich von seitwärts bis steigend und haben seit Anfang des Monats um rund € 200,00/t zugelegt. Die Nachfrage im Primärbereich ist gleichbleibend hoch. Trotz einem ruhigen Geschäft während der Urlaubszeit ist die Schrottnachfrage im Sekundärbereich gut. Die Preise für Aluminiumschrotte haben leicht angezogen. Ein Unsicherheitsfaktor sind angeblich die Kapazitätseinschnitte in China. Es wird sich zeigen, welche Auswirkungen diese auf den physischen Markt haben. Die Commerzbank merkte allerdings dazu an, dass Produktionsstilllegungen bisher vollständig kompensiert wurden. Die Commerzbank Analysten erwarten eine deutliche Preiskorrektur (11.08.2017 MBI NE–Metalle Monitor).

Kupfer

Die Kupferpreise haben seit Ende Juli deutlich angezogen. Seit Mai schrauben sich die Kupfernotierungen an der LME kontinuierlich nach oben. Aktuell notiert Kupfer bei umgerechnet € 5.590,00/t. Die letzten chinesischen Konjunkturdaten mögen für den Anstieg verantwortlich sein. Von Spekulation getrieben, vermuten andere Experten. Die Hütten sind mit Kupferschrotten noch gut versorgt und haben mit Anstieg der Kupfernotierungen ihre Abschläge nach oben gesetzt.

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