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  2017-07-24: Schrottmarktbericht Juli 2017
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Schrottmarktbericht Juli 2017

Entgegen aller Erwartungen haben sich die Schrottpreise in diesem Monat, je nach Sorte und Zeitpunkt des Abschlusses, um € 5,00 bis € 10,00 pro Tonne erhöht. Mit diesem Preisanstieg hatte niemand so wirklich gerechnet. Aber die Auftragslage der Elektrostahlwerke sowie der integrierten Stahlwerke im Inland, wie im europäischen Ausland ist gut, dementsprechend hoch war auch die Nachfrage nach Stahlschrott. Man konnte den Eindruck gewinnen, dass sich jedes Werk vor der Sommerpause oder den Revisionsarbeiten noch genügend Schrott beschaffen wollte, um anschließend ohne Druck wieder produzieren zu können. Auch wenn die Stahlpreise im dritten Quartal gefallen sind, hört man bereits heute von Preiserhöhungen im vierten Quartal und einer eventuellen Verknappung. Aus China ist aktuell kein Stahl zu erwarten, was der europäischen Stahlindustrie entgegenkommt.

Aussichten

Trotz Ferien und Revisionsarbeiten ist auch in den Folgemonaten mit einer guten Auslastung der Werke und einer stabilen Nachfrage nach Stahlschrott zu rechnen. Der Markt ist insgesamt fest. Aus der Türkei vernehmen wir aktuell leicht steigende Schrottpreise und eine weiterhin stabile Nachfrage. Die Stahlproduktion ist hier, laut Daten des Statistikdienstes des Verbandes der türkischen Stahlhersteller Steel Data, auf das höchste Niveau seit sechs Jahren gestiegen, zudem erreichten die Schrottimportmengen der türkischen Stahlwerke das höchste Niveau der letzten fünf Jahre (bvse vom 20.07.2017).

Legierter Schrott

Nach dem Jahrestief von US$ 8.865,00 im Juni haben sich die Nickelkurse im Laufe des Monats Juli wieder bis über US$ 9.500,00 bewegt mit letztlich kaum Auswirkungen auf die Preise. Die Lagerbestände an der LME sind unverändert hoch. Das Exportverbot von Nickelerz aus Indonesien wurde aufgehoben, was sich unter Umständen schon bald wieder auf die Kursnotierungen auswirken könnte. Trotz des neuerlichen Hochs bei den Notierungen sehen viele Marktteilnehmer derzeit keine Anhaltspunkte auf eine Trendwende bei Nickel.

Aluminium

Die Kursnotierungen bei Aluminium haben sich wenig verändert. Die Nachfrage nach Aluminiumschrott im Sekundärbereich sinkt ferienbedingt und lässt die Preise leicht fallen. Mit großen Preisschwankungen rechnet aktuell jedoch niemand. Die Automobilindustrie sorgt weiterhin für eine gute Auftragslage der Umschmelzwerke.

Kupfer

Die Werke und Hütten sind immer noch gut bevorratet und haben sich vor der Sommerpause aus dem Markt zurückgezogen. Trotz der für kurze Zeit steigenden Kupfernotierungen blieb der Markt ruhig. Analysten rechnen, aufgrund des schwächeren chinesischen Wirtschaftswachstums, in den nächsten Monaten mit fallenden Kupferpreisen. (MBI NE-Metalle Monitor 14.07.2017)



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