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Pressespiegel

  2017-06-29: Schrottmarktbericht Juni 2017
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Schrottmarktbericht Juni 2017

Das erste Halbjahr ist fast vorbei und insgesamt können wir mit der Entwicklung der Schrottpreise und den Absatzmöglichkeiten zufrieden sein. Die Wirtschaft läuft gut und die hohe Nachfrage nach Stahlschrott ist der guten Auftragslage der Stahlwerke geschuldet. Die Entwicklung der Schrottpreise am Beispiel der Sorte 2/8 für das erste Halbjahr 2017 im Vergleich zu 2016 spiegelt dies deutlich wieder.

Die Preisverhandlungen zogen sich auch in diesem Monat wieder fast bis zur Monatsmitte hin. Dadurch wird es immer schwieriger, die georderte Menge an Stahlschrott in dem kurz bemessenen Zeitfenster auszuliefern. Die Auftragslage der italienischen Produzenten ist unterschiedlich gut. Das führte schließlich auch zu unterschiedlichen Preisen. Am Ende setzte sich eine moderate Preisermäßigung von € 5,00/t für Neuschrott und € 10,00/t für Stahlspäne und Altschrott durch. In Frankreich, Belgien und der Schweiz bewegten sich die Abschläge auf ähnlichem Niveau. Lediglich in Luxemburg waren die Abschläge höher. Ein geringerer Bedarf wegen hoher Lagerbestände sowie technische Probleme waren hier die Ursache.

Aussichten

Trotz Ramadan haben die türkischen Werke ihren kompletten Bedarf für Juni abgedeckt und sind jetzt nach Beendigung des Ramadans wieder aktiv auf dem Markt tätig. Eine derzeit gute Inlandsnachfrage nach Betonstahl hat wohl auch zu einem leicht gestiegenen Schrottpreis geführt. Die Meinungen über die Preisentwicklung im Juli sind unterschiedlich. Die Auftragslage der Metall verarbeitenden Industrie ist äußerst gut, damit auch die Auftragslage der Stahlwerke. Angeblich sind nun auch Bestellungen aus Algerien in Italien eingegangen, so dass auch hier mit einer guten Nachfrage nach Stahlschrott gerechnet werden darf. Andererseits beginnen Ende Juli bereits die ersten Werksferien. Wir rechnen mit unveränderten bis evtl. leicht steigenden Preisen. Zum großen Problem wird der Niedrigstand der Binnengewässer, sollte es in den nächsten Tagen nicht kräftig regnen. Das würde zwangsläufig wieder zu einer Unterversorgung an Waggons führen.

Legierter Schrott

Die Nickelkurse bewegten sich diesen Monat zwischen US$ 8.900,00/t und US$ 9.190,00/t, also deutlich schwächer als noch in den ersten fünf Monaten. Zudem ermäßigte sich der Preis für Ferrochrom sowie der FE-Grundpreis, was einen Preisrückgang von mehr als € 100,00/t Edelstahlschrott zur Folge hatte. Die Werke sind nach wie vor sehr gut ausgelastet und die Nachfrage nach Edelstahlschrott hält an.

Aluminium

Die Sekundär-Blockpreise haben sich in den vergangenen Wochen weiter abgeschwächt und bewegen sich zwischen € 1.650,00/t und € 1.740,00/t. Die Preise für Aluminiumschrotte halten sich dagegen auf unverändertem Niveau. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Nachfrage in den nächsten Wochen entwickelt, da die meisten Umschmelzwerke in Italien und Frankreich ferienbedingt schließen. Die Primärpreise orientierten sich an den nahezu unveränderten LME Kursnotierungen.

Kupfer

Der deutsche Kupfermarkt zeigt sich weiterhin ruhig. Das Angebot an Kupferschrotten ist laut MBI NE-Metalle Monitor mehr als ausreichend. Die Auswirkungen von Streiks und Ausfällen auf der Angebotsseite in den vergangenen Monaten, sind nach Angaben von Marktteilnehmern von dem enormen Schrottzufluss, seit dem Jahreswechsel ausgeglichen worden. Kleine spekulationsgetriebene Ausreißer der LME Kupfernotierung über € 5.180,00/t in den vergangenen Tagen ließen das Handelsgeschäft kurz aufleben.



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