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  2017-03-27: Schrottmarktbericht März 2017
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Schrottmarktbericht März 2017

Wie zu erwarten war, haben sich die Preise im Monat März deutlich nach oben bewegt. Bereits Mitte Februar zeichnete sich ab, dass sich die türkischen Stahlwerke mit ihren reduzierten Preisvorstellungen nicht mit ausreichend Schrott am Markt eindecken konnten. Damit sank auch die Lieferbereitschaft des Handels. Allem Anschein nach traf das auch auf die Stahlwerke im Inland, sowie im benachbarten Ausland zu, so dass ein Anstieg der Preise unumgänglich war. Trotzdem verliefen die Preisverhandlungen schleppend und zäh. Letztendlich konnten Abschlüsse mit € 25,00 bis € 30,00 mehr pro Tonne getätigt werden. Die Preise liegen damit um € 5,00 Euro/t über dem Januarniveau.
Insgesamt ist die Stimmung am Markt positiv. Die Stahlkonjunktur scheint sich langsam zu erholen. Die Preise für Fertigstahl haben deutlich angezogen. Die Nachfrage der Automobilindustrie und der Bauwirtschaft ist entsprechend hoch. Nach wie vor wirken sich die Einfuhrzölle auf chinesischen Stahl positiv für die Stahlindustrie im Inland aus. Die chinesischen Stahlexporte sind im Februar auf 5,75 Millionen Tonnen zurückgegangen. Damit lagen sie auf dem niedrigsten Niveau seit dem Jahr 2014 (MBI Research 17.03.2017).

Aussichten
Für April werden, Stand heute, keine wesentlichen Preisveränderungen erwartet. Trotzdem steht und fällt der Preis mit der Nachfrage der türkischen Verbraucher. Aktuell werden noch sehr hohe Preise für Altschrott bezahlt, so dass einige Stimmen im Markt Preisanpassungen nach oben nicht ausschließen.

Legierter Schrott
Die Nickelkurse haben in den letzten Tagen deutlich nachgegeben und sind unter die Marke von US$ 10.000,00/t gefallen. Ein wesentlicher Grund dafür ist die Tatsache, dass die erwartete massive Verknappung des Angebots, trotz zahlreicher Minenschließungen auf den Philippinen, augenscheinlich ausbleibt (Commerzbank Commodity Research). Nach einem deutlichen Anstieg der Ferrochrompreise im I. Quartal fallen die Abschlüsse für das II. Quartal 2017 niedriger aus. Dadurch werden die Preise für legiertes Material leicht nachgeben. Trotzdem läuft die Edelstahlproduktion allem Vernehmen nach gut. Die Nachfrage nach legiertem Schrott ist unvermindert hoch.

Aluminium
Trotz hoher Lagerhausvorräte in den lizenzierten Lagerhäusern der Londoner Metallbörse (LME) und einem Überangebot von Aluminium auf dem Weltmarkt halten sich die Kurse für Primäraluminium auf unverändert hohem Niveau. Die Auftragsbücher der Aluminiumwerke sind voll und der Ausblick für die nächsten Monate ist weiterhin gut. Ähnlich verhält es sich auf dem Sekundarmarkt. Die Blockpreise sind wider Erwarten weiter gestiegen und die Nachfrage nach Sekundärschrotten hält unvermindert an. Dies wirkt sich auch positiv auf die Schrottpreise aus.

Kupfer
Die Kupferkurse an der Londoner Metallbörse (LME) haben im Verlauf der Woche deutlich nachgegeben. Der Streik in den beiden südamerikanischen Minen scheint keinerlei Einfluss auf die Börsennotierung zu haben. Die Hütten sind gut bevorratet und kaufen Kupfer-Raffqualitäten nur mit hohen Abschlägen auf die Kupfernotierung. Anlieferungstermine schieben sich bereits bis weit in das III. Quartal. Aktuell wird mit weiter fallenden Preisen gerechnet, da die Produktionsunterbrechungen in den weltgrößten Kupferminen vermutlich bald beendet sein werden und das Angebot an Kupfer steigen wird. Damit scheint die Kupfer-Hausse erst einmal beendet zu sein.

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