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  2017-02-20: Schrottmarktbericht Februar 2017
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Schrottmarktbericht Februar 2017

Auf die Forderung der Stahlwerke, die Schrottpreise im Februar um € 40,00/t zu reduzieren, reagierte die Recyclingwirtschaft erst einmal mit Abwarten. Nach dem ordentlichen Plus im Januar konnte und wollte das niemand verstehen, geschweige denn akzeptieren. Die Auftragslage der meisten Stahlwerke ist gut, was die jüngsten Daten zum Auftragseingang der Wirtschaftsvereinigung Stahl untermauern (PM WV Stahl vom 15.02.2017). Mit ausschlaggebend für diese Preisentwicklung war das Ausbleiben der großen Bestellmengen aus der Türkei. Erst nach und nach machten auch die türkischen Verbraucher Preiszugeständnisse und die Preisabschläge halbierten sich. Nach zähem Ringen und lang andauernden Preisverhandlungen pendelten sich die Schrottpreise bei minus € 20,00/t bis teilweise minus € 25,00/t ein. Der Handel reagierte daraufhin teilweise mit geringeren Mengenabschlüssen.

Aussichten
Die Konjunktur in Deutschland ist weiterhin gut und die wirtschaftlichen Daten sind vielversprechend. Die Automobilindustrie, der Maschinenbau und auch die Konsumgüterindustrie sind weiterhin auf Wachstumskurs, wovon auch die Stahlindustrie profitiert. Hier scheint die Nachfrage nach Neuschrott im Vergleich zu Altschrott deutlich zugenommen zu haben. Auch die türkischen Stahlwerke haben, Dank der guten Absatzmöglichkeiten ihrer Fertigstähle, ein hohes Kaufinteresse an Schrott angemeldet. Ein weiterer Preisrückgang scheint daher ausgeschlossen. Der Handel drängt auf steigende Preise.

Legierter Schrott
Die Nickelnotierung hat im Verlauf des Monats wieder deutlich an Fahrt aufgenommen. Die Nachfrage der Werke ist, Dank der guten Auftragslage, sehr zufriedenstellend. Nach den Meldungen aus Indonesien, die Exportverbote für Nickelerze aufzuheben waren die Preise für legierte Schrotte zunächst zurückgegangen, konnten sich aber bis Monatsmitte wieder erholen.

Aluminium
Die Aluminiumnotierungen sind wie im Vormonat mit über € 1.750,00/t auf hohem Niveau. Die Marktlage im Primär- sowie im Sekundärbereich ist sehr gut. Die Abschläge haben sich, auf Grund der hohen Notierung und der guten Versorgungslage an Halbzeug fähigen Schrotten erhöht. Die Nachfrage der Sekundärwerke ist ungebrochen gut.

Kupfer
Auf dem Kupfermarkt beherrscht die Angebotsseite gegenwärtig das Marktgeschehen. Die Werke sind gut bevorratet und Liefertermine werden bereits bis weit in den Monat April geschoben. Der Kupferpreis stieg kurzfristig auf den höchsten Stand seit Ende Mai 2015, was zu einer weiteren Lieferbereitschaft geführt hat. Die Hütten reagierten entsprechend und erhöhten ihre Abschläge. Zusätzlich scheint sehr viel Spekulation im Markt zu sein.


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