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  2017-01-24: Schrottmarktbericht Januar 2017
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Schrottmarktbericht Januar 2017

Das neue Jahr startete mit einem deutlichen Preisanstieg der Stahlschrottpreise. Je nach Sorte und Werk konnten 25,00 bis 30,00 Euro pro Tonne mehr erzielt werden. Die Verhandlungen begannen erst in der zweiten Kalenderwoche und zogen sich verhältnismäßig lange hin, da die Werke nicht gewillt waren, Preissteigerungen in dieser Höhe zu akzeptieren. Die türkischen Verbraucher hatten diesen Monat wenig Einfluss auf die Preisgestaltung, da sie sich mit Einkäufen zurückhielten. Die Nachfrage im Inland sowie im benachbarten Ausland war dafür sehr hoch. Gefragt waren hauptsächlich Neuschrotte.

Die Frage, die sich nun stellt ist, ob dieser Preisanstieg nachhaltig sein wird und als eine positive Wende der angespannten Lage der Stahlindustrie als solche zu verstehen ist. Die Stahlwerke melden insgesamt eine gute Auslastung. Die Flachstahlpreise haben zum Jahresende deutlich angezogen. Das war zum einen den stark gestiegenen Rohstoffpreisen für Erz und Kokskohle geschuldet, zum anderen scheinen Maßnahmen wie Strafzölle auf verzinktes Material aus China und Produktionsabbau von Stahlkapazitäten zu greifen. Die leichten konjunkturellen Erholungstendenzen stellen aus Sicht der Wirtschaftsvereinigung Stahl jedoch keine Entwarnung für die unverändert bedrohliche Lage der Stahlindustrie in Deutschland dar.
(www.stahlonline.de/index.php/medieninformation/stahlkonjunktur2017)

Aussichten

Das Einkaufsverhalten der türkischen Verbraucher wird über die weitere Preisentwicklung im Februar mit entscheidend sein. Durch den starken US Dollar gegenüber der schwachen türkischen Lira, versuchen die türkischen Werke die Preise vehement nach unten zu drücken, was ihnen auch teilweise schon gelungen ist. Das Niedrigwasser der deutschen Flüsse und die dadurch gestiegenen Frachtkosten zu den Tiefseelägern werden bei europäischen Anbietern nicht unbedingt zu Preiszugeständnissen führen. Das Angebot an Altschrott ist knapp. Der Bedarf der Werke wird auschlaggebend sein, ob die Preise auf Januar Niveau bleiben oder leicht fallen werden.

Legierter Schrott

Nach der sehr guten Kursentwicklung von Nickel im vergangenen Jahr und Notierungen von knapp 11.000 USD vor Weihnachten haben die Kurse im Januar deutlich nachgegeben und liegen aktuell bei 9.750 USD. Hauptgrund hierfür war die Ankündigung aus Indonesien, dass das seit 2014 eingeführte Ausfuhrverbot für Nickelerze gelockert wird und Exporte wieder zulässt. Gestützt wurden die Preise für legierten Schrott durch gestiegene Chrompreise und den gestiegenen Eisen-Grundpreis.

Aluminium

Trotz hoher Lagerbestände und einer weltweiten Überproduktion an Aluminium zeigen sich die Kurse für Aluminium davon unbeeindruckt. Die aktuelle LME Notierung für Aluminium liegt bei 1.850 USD und die Nachfrage nach Aluminium legt kontinuierlich zu. Hauptabnehmer ist nach wie vor die Automobilindustrie. Der Trend zum Leichtbau lässt hier den Bedarf nach oben schnellen. Aber auch die gestiegene Nachfrage der Flugzeughersteller und deren Zulieferindustrie lassen den Absatz für Aluminium steigen. Auch im Sekundärbereich zeichnet sich eine starke Nachfrage nach Aluminiumschrotten ab. Die Umschmelzwerke sind sehr gut ausgelastet. Mit stabilen Preisen kann weiterhin gerechnet werden.

Kupfer

Die Kupfernotierungen haben auf Grund des starken Dollars das Niveau von 5.800 USD gehalten. Die Nachfrage der Hütten hält sich allerdings in Grenzen, was sich in den hohen Abschlägen und den langen Lieferterminen widerspiegelt. Nach wie vor sind große Mengen an Kupfer am Markt verfügbar.


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